2013-03-05

7:00 Uhr: alles nervt, selbst, dass ich meine Brille putzen muss, ist ein Anzeichen dafür, wie schlecht mein Leben ist.

9:00 Uhr: Jobcenter-Arbeitsvermittlung: meine Vermittlerin ist sehr vorsichtig mit mir, aber natürlich hört man auch bei ihr heraus, dass es darum geht, dass ich künftig nichts mehr kosten soll.

10:30 Uhr: starke Selbstkontrolle und Frauen anstieren. Ich hab keine Idee, was ich mit meinem Leben so anfangen soll, und ich hab auch keine Lust, irgendetwas zu machen.
Das Verrückte ist, dass darin sogar ein Teil der Lösung liegt, denn so, wie ich mich selbst behandele, mit dieser ständigen Überwachung von allem, muss ein anderer Teil von mir dagegen rebellieren.

11:00 Uhr: Schokolade hilft immer.

17:00 Uhr: ich bin hochgradig unzufrieden. Ich bin nicht gut genug, letztendlich, weil ich nicht gut genug bin.

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