2013-03-03

4:30 Uhr: dem Internet ist, was dem Internet ist. Will sagen: für gewisse Dinge, vor allem natürlich tiefe Emotionen, eignet sich nur ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht.

6:30 Uhr: eigentlich war die Idee beim Aufstehen ja, Schwimmen zu gehen, aber die Schwimmhalle macht erst um 10 auf, und wird dann wohl ziemlich schnell sehr voll.

ab 11:00 Uhr: schon wieder Familie. Heute war Bettenbauen, Möbel kaufen und auch noch wieder Malern angesagt, und meine Mutter immer schön angespannt, mein Vater fast nur die einzige Couch belegend und auch meine Schwester ganz einfach ihr Kind, und nun aber auch schon Mutter.
Solange ich da war, blieb ich bis auf ein paar kleine Spitzen ruhig, aber auf dem Nachhauseweg merkte ich dann, wieviel mehr angespannt ich nach diesen nur zwei Tagen wieder war. Dies rührt natürlich eindeutig davon, dass ich wie alle in der Familie fast immer meine Klappe halte, wenn mir etwas gegen den Strich geht, dass ich immer noch die jahrzehntelang eingeübten Verhaltensmuster wiederhole.
In der S-Bahn war ich komplett pessimistisch drauf und mochte schon wieder mein ganzes Leben nicht mehr. Danach konnte ich mich dann ein bisschen weniger kontrollieren und bin, um etwas Wut abzubauen, noch ein paar Straßen zusätzlich im Eiltempo gegangen.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter 9 - Wieder in Berlin abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s