2013-02-20

Wenn ihr meinen letzten Post nochmal lest, könnt ihr sehen wie sich meine Kontrollsucht auch auf mein Denken auswirkt. Immerzu suche ich Ursachen für die Dinge, die mir aufgefallen sind.

3:00 Uhr: Neben meinem Kollegen im Auto auf den Arbeitsbeginn wartend, schaffe ich es, weniger auf mich zu achten, und werde entspannter und selbstsicherer.

3:30 Uhr: Winterdienst: wir fahren gerade los und schon wird mir wieder seltsam, und da fällt mir auf, dass die Atmung, welche das Gerüttel im Multicar verursacht, ähnlich abgehackt wie beim Heulen ist. Natürlich versuche ich das zu kontrollieren und zwar so sehr, dass mir gar nicht auffiel warum. Natürlich hatte ich als Kind keine Lust zu weinen, weil ich niemanden hatte, der mich trösten konnte.

10:00 Uhr: Der Versuch, mich weniger zu kontrollieren hatte schon den ersten objektiven Erfolg. Das Verhältnis mit meinem Kollegen war heute lockerer als vorher. Ich neige ja auch dazu andere so zu behandeln wie mich selbst, also auch sie zu kontrollieren, besonders, wenn ich sie als charakterlich schwächer einschätze als mich

20:00 Uhr: Würde ich mit der Nichtkontrolle jetzt (nach dem Schlafen) weitermachen wollen, würde es wieder zur Kontrolle werden. Also abwarten.

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