2013-02-19

22:30 Uhr: spüre im Bett gut die Wut und kann mein „Boxen“ gut auf ihre Stärke abstimmen.

0:30 Uhr: als ich zur S-Bahn gehe, schiessen mir die Tränen in die Augen, als mich eine Frau anschaut. Meine oft tränende Augen hängen wohl stark mit dem Wut-Selbstmitleids-problem zusammen, blöd nur, dass ich diesen Zusammenhang meistens nicht spüren kann.

3:00 Uhr: sitze sehr verkrampft neben meinem Kollegen, auch die Atmung stockt. Später bessert es sich.

7:00 Uhr: vielleicht verkrampfe ich unter Menschen, weil ich schweigende Menschen und angespannte Gesichter schon als Gefahrensignal empfinde, bei dem man auf der Hut sein muss.

9:00 Uhr: ich habe früher Feierabend gemacht, denn ich habe ein Infogespräch bei einem Rehaträger.

9:30 Uhr: ich muss aufpassen, dass aus meinen „Wutbekämpfungsübungen“ keine Verdrängungsübungen werden. Da sollte ich mir ansonsten lieber selbst leid tun.

10:30 Uhr: der Rehaträger ist auf psychisch Kranke speziallisiert. Das ist eine gute Nachricht.

17:30 Uhr: sehr angespannt und Kopfschmerzen. Ich grübele ohne Ende, zwar nicht über die Reha, aber ich glaube trotzdem, dass der Termin Schuld ist, weil ich auf Teufel komm raus, die „perfekte“ Entscheidung dabei treffen muss. Sobald ich mir das klar mache, wird es sofort ein wenig besser. Dumm das.

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