Mutter ist bei mir

Heute fuhr ich durch Berlin und versuchte meine Selbstbeobachtung hinzunehmen, obwohl von ihr nichts mehr zu spüren war. Jetzt sitze ich und surfe tumblr und gehe nicht ins Kino – ganz wie in alten Zeiten. Aber es darf keine starren Regeln geben. Wenn dies jetzt zu viel für mich ist, was so zu sein scheint, da ich nicht mehr spüre, was wirklich in mir vorgeht, dann ist das jetzt so. Dann starre ich jetzt auf den Bildschirm und fühle mich beschissen und will nicht wissen, warum?

Bei der Arbeitsagentur hat man heute versucht, mir Rehamassnahmen schmackhaft zu machen. Für mich klang es aber alles nach einem Versuch, mich in langweilige Schemen hineinpressen zu wollen. Lieber bin ich arm, aber frei. Lieber alle naselang den Job wechseln, als jeden Tag über Jahre den selben sinnlosen Mist zu machen, auch wenn der sinnlose Mist viel besser bezahlt wird.

Ich mache mir selbst die Übermutter.

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