Befreiung

Dieser Text ist ein besonderer Text, weil ich ihn nicht, wie ich es mir angewöhnt habe, in einem relativ entspannten oder einer Art geistigem Fluchtzustand schreibe, sondern ganz bewusst in meinem angespannten, neurotischen Kontrollbewusstseinszustand (siehe dieses Wort).
Ich habe nämlich immer versucht, und das ist in etlichen Artikeln hier auch gut dokumentiert (siehe tags), die Gedanken- und somit Gefühlskontrolle abzustellen, was natürlich, ich wiederhole mich wiederholt, einfach dasselbe mit Umweg, von der anderen Seite her ist.
Jetzt also will ich kontrollieren bzw. ich lasse mich kontrollieren, und siehe da: ab und an weicht dieser Zustand einfach so der Entspanntheit.

Freundin will mich nicht treffen, Mutter angeschrien, Maklerin beleidigt. Von Israelis nett behandelt, erkältet, vielleicht hab ich bald ein Zimmer in Berlin. Hab auch kein Geld mehr diesen Monat, um noch weiter zu suchen. Auch egal, nach Weihnachten fahr ich nach BaWü zu einem Freund, der im Januar umzieht. Dabei will er meine Hilfe.
Jobcenter und Arbeitsagentur behandeln mich so nett, meine Offenheit mit meiner Dysthymie hat sich da wirklich ausgezahlt. Der Rehatyp hält es auch für möglich, dass ich gar nicht mehr arbeiten werde. Das muss wohl mit dem Bericht von der Agenturpsychologin zusammenhängen, den ich mir nicht habe zeigen lassen. Falls ich morgen wieder fit bin, geh ich vielleicht mal tanzen.
Jetzt Berlin Alexanderplatz. Morgen auch dort.
Tschüßele.

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