Es wäre zu schön gewesen

Ich hatte mir vor einer Woche eine Wohnung in Berlin angeschaut, war von den drei Interessenten vom Vermieter favorisiert worden und hatte mich danach schon mit ihm getroffen. Er will natürlich irgendeine Art von Bestätigung vom Jobcenter, dass die Miete auch übernommen wird, weshalb ich auch sofort einen Antrag auf Umzugsbewilligung gestellt hatte.
So einfach ist das mit einem Umzug dann aber auch nicht. Bei der ganzen Antragstellerei beim Jobcenter geht es, soweit ich das bisher verstanden habe, nur um die Übernahme der Umzugskosten, da das Jobcenter des Ortes, wo man hinziehen möchte, jede angemessene Wohnung auch bezahlen muss. Da es nun aber keinen „wichtigen“ Grund (also Arbeitsaufnahme) für meinen Umzug gibt, wurde diese Übernahme abgelehnt.
Das Problem ist jetzt wahrscheinlich, dass sich der Vermieter darauf einlassen und den Mietvertrag ohne eine andere Absicherung als meinen jetzigen ALG-II-Bescheid abschließen müsste, sollte ich keinerlei offizielles Schreiben vom Berliner Jobcenter heranschaffen können. Ich werde natürlich versuchen, ihm das schmackhaft zu machen, aber die Chancen stehen wohl alles andere als gut dafür.
Da wird mir wohl bloß die schwierigere Alternative übrig bleiben, bei der ich mir einen befristete Unterkunft besorge und dann arbeiten muss. Wahrscheinlich dann in einem Scheißjob, den ich hoffentlich schnell wieder los werde.

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