Entspannungsübung

Ich muss wieder einmal einen Text schreiben, weil ich nicht schlafen kann. Ich habe heraus gefunden, dass ich mich mit meiner permanenten Selbstbeobachtung ständig selbst manipuliere, kann aber in stressigen Situationen, wie der grossen Müdigkeit jetzt, noch nicht damit aufhören.
Gestern allerdings hatte ich schon einen sehr guten Tag, weil ich mich durch dieses Wissen beständig in Situationen entspannen konnte, die mich bisher immer überfordert hatten. Das kam mir gestern auch sehr gelegen, da ich mir in Berlin zwei Wohnungen angeschaut habe, die beide sehr nah am jetzigen Zuhause meiner Kenianerin liegen UND für mich bzw. zuerst einmal fürs Jobcenter bezahlbar sind.

Ich hoffe, dass meine neue Entspanntheit noch lange anhält, auf jeden Fall werde ich versuchen, mir in puncto Wohnung und Job keinen Stress zu machen. Was bedeutet, dass die Einrichtung erst einmal nebensächlich wäre und, dass ich es vielleicht erst einmal mit einem Teilzeitjob probieren werde.
Was noch ein wenig Kraft von mir verlangen wird, ist, dass es wahrscheinlich noch ein ganzes Weilchen dauern wird, bis ich das Vertrauen der Kenianerin erlangt habe und ich es endlich wagen kann, sie „meine Freundin“ zu nennen. Bis dahin wird es wohl immer noch Augenblicke wie neulich geben, als sie vollkommen wehleidig und distanziert war, während ich sie anrief.

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