Und wieder ein neuer Beginn

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Ich bin dabei, mich zu verändern, und auch dieser Blog wird sich verändern. Bisher kann man wohl behaupten, dass er vor allem mir dazu gedient hat, mir über Dinge klarer zu werden und mich auch einmal vorsichtig zu trauen, sie auszusprechen. Auf unterbewusster Ebene ging es natürlich auch um ein Hebung des Selbstwertgefühls und Anerkennung durch andere.
So kann ich jetzt aber nicht mehr weiter machen. Ich bin an eine Grenze gestossen und hatte immer mehr das Gefühl, mich zu wiederholen. Das die Besuchszahlen so rapide in den Keller gegangen sind, würde damit jedenfalls gut zusammenpassen.
Die Lektüre des Buches „Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft“ von Alexander Mitscherlich hat mir sehr deutlich gezeigt, dass es immer noch großer Raum zur persönlichen Weiterentwicklung vorhanden ist, weil es immer noch Denktabus gibt. Vielmehr gibt es noch immer viele kindliche Ängste, die ich mit Rationalisierungen und eingeschliffenen Verhaltensautomatismen ständig verdrängt habe.
Wahrscheinlich sollte ich damit aufhören, zu versuchen, mich hier zu analysieren, denn bisher habe ich es noch immer geschafft, dabei Vieles, was sich unangenehm anfühlt, auszublenden. Aber Ich scheine gerade in eine neue Phase einzutreten, weil ich so viele Gefühle zulassen kann, die ich bisher verdrängt hatte. Ich muss mich wohl erst einmal darin einleben, um auch darüber schreiben zu können. Meine bisherigen Berichte erscheinen mir jedenfalls aus heutiger Sicht wie etwas bessere Küchenpsychologie.

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2 Antworten zu Und wieder ein neuer Beginn

  1. talkingcoco schreibt:

    So hallo dann auch!

    Ich habe mir einige deiner Posts durchgelesen. Es ist ein bisschen schwierig, sich direkt einzufinden aber die Grundidee deines Blogs habe ich glaube ich verstanden. Du kannst nicht wissen, wieviel wir eventuell gemeinsam haben, denn in meinem Blog geht es um anderes. Worum genau weiß ich auch noch nicht. :)

    Ich hab keine Ahnung, ob dich meine fremde Meinung bzw. mein innerhalb weniger Internetminuten gewonnener Eindruck interessiert, aber hier ist er: (kannst du ja sonst gerne löschen)

    Erst einmal: du kannst deine Gefühle und Gedanken gut verschriftlichen. Deine Formulierungen leuchten mir alle soweit ein, auch wenn ich natürlich nicht nachvollziehen kann, wie so alles in deinem Leben bis zu diesem Punkt entstanden ist.

    Ich finde, du machst vieles richtig. Reisen und vor allem die Beschäftigung mit der Natur hilft einem nicht nur den Kopf freizukriegen, sondern auch über sich nachzudenken. Der Trick ist: man darf sich nicht verfangen. Als Depressive kann ich das gut nachvollziehen, dass das nicht so einfach ist. Das Wichtigste ist allerdings: wenn du nicht WIRKLICH etwas ändern willst, passiert es nicht. Wenn du nicht wieder arbeiten willst, wirst du dich nicht anstrengen einen ernsthaften Job zu finden usw.

    Ich finde es irgendwie interessant, was du über Sexualität schreibst. Ich kenne ja nur meinen eigenen Kopf und eventuell den der Männer die ich getroffen habe. Ich hab das jetzt so verstanden, dass du dich da kontrollieren musst. Deine Lust quasi unterdrücken musst. Das kenne ich noch gar nicht.

    Alles was Beziehungen angeht- nichts passiert, wenn du nicht 100% zufrieden mit dir bist. So viel musste ich auch schon lernen. Und ich bin auch noch Single. :)

    Aber all das was hier auf deinem Blog steht zeigt doch, dass du dich mit dir beschäftigst. Ich habe mit zum Beispiel vorgenommen, die beste Version von mir zu werden, die ich sein kann. Wenn dafür mein Körper und Geist erst gesund werden müssen, dann hat das halt Vorrang. Besser du machst das alles jetzt, als wenn du alt und knittrig und völlig fertig vom Leben mal dasitzt und dich fragst, ob du was hättest ändern können.

    Das alles ist jetzt mal meine Küchenpsychologie nachdem ich mich minimal mit deinen Artikeln beschäftigt habe. Weiß nicht, wieviel da so dran sein könnte. Aber wenn dich ein erster Eindruck interessiert- das ist er.

    Lieben Gruß

    • unnaaf schreibt:

      Ich hatte ja zuerst Horror vor einer ellenlangen Kritik, deswegen habe ich’s erst heute gelesen. Ich kann jetzt aber ehrlich sagen, danke für die intensive Beschäftigung mit mir. So etwas erlebt man im Internet ja nicht oft.

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