Dank König Fußball und dem Gerstensaft

Jetzt gerade regnet es, aber mein Wochenende lief sehr gut.
Weil ich jede Nacht kaum oder nur schlecht schlafe, hatte ich heute sogar ganz außergewöhnlich gute Laune, da ich mich mittlerweile ständig in einem Vorstadium des Schlafentzugs befinde. Sogar einige hübsche Frauen lächeln mich dadurch vorsichtig an, denn in Deutschland macht man ja so etwas auf die eher versteckte Art.
Gestern abend konnte ich mit viel Mühe doch noch eine Kneipe finden, wo ich mir das EM-Spiel anschauen konnte.
Weil ich mich mittlerweile im Unstruttal in Sachsen-Anhalt befinde, einem Weingebiet, gab es zwar jede Menge sehr feine Restaurants und Hotels, aber kaum eine stinknormale Kneipe, wo Fußball läuft. Am Ende hatte ich noch großes Glück, denn das Lokal war klein und gemütlich mit sehr netten Wirtsleuten und der entsprechenden Kundschaft.
So spielte dann auch nach dem zweiten Bier das Spiel immer weniger eine Rolle, weil man ins Quatschen kam. Da die anderen beiden Gäste ausgerechnet ein Berliner Firmeninhaber und sein ehemals ebenfalls selbstständiger, einheimischer Kumpel waren, habe ich nach dem Spiel vom Letzteren das Angebot bekommen, für ihn zwei Tage Rasen zu mähen. Morgen schon soll es damit losgehen. Da es jetzt aber regnet, könnte es auch noch buchstäblich ins Wasser fallen.
Sollte es aber klappen, wenn auch vielleicht erst am Dienstag, hätte ich ausgerechnet in Sachsen-Anhalt meinen ersten Job gefunden.
Deshalb hatte ich heute auch keine Lust, beim hiesigen Stadtfest sparsam zu sein. Auch vor dem heutigen Spiel werde ich noch einmal vorbei schauen und mir etwas Nettes gönnen. Um mein Glück noch zu toppen, habe ich heute in der nächstgrößeren Stadt einen Campingplatz gefunden, so dass ich nicht ständig meinen Rucksack durch die Gegend schleppen muss. Den Campingplatz habe ich mir auch gegönnt, weil ich bei meinem ersten Job nach zwei Jahren ausgeruht und, wenn möglich, relaxt antreten will. Aufgeregt werde ich morgen dann auch ohne vorangehendes, wildes Zelten sein.

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