Sehr beschäftigt mit „Nichts“

Eigentlich wollte ich ja spätestens heute aufbrechen. Daraus wurde nichts.
Ich bin in einem Strudel aus Kontrolle und Manipulation gefangen, den ich mir selber erschaffe. Ich kontrolliere ständig mein Verhalten und meine Gefühle, bewerte beides und versuche dann, zu entscheiden, ob ich etwas ändern muss.
Somit tue ich genau das bei mir selbst, was mich an anderen, vor allem bei meiner Mutter, besonders stört, wenn sie es bei mir tun.
Das hemmt mein gesamtes Verhalten und meine Pläne, und lässt mich verkrampfen, denn gar nichts tun, ist oft die einzige Antwort, die mir dazu einfällt. Deswegen habe ich gestern auch fast den ganzen Tag verpennt, obwohl ich mich eigentlich auf meine Reise vorbereiten wollte.
Diese Reise, meine „Walz“, ist auch das einzige, was mir als Mittel dagegen einfällt, weil ich dabei sehr wenig plane, und ich versuche die Dinge möglichst von alleine laufen zu lassen. Genau deshalb werde ich es aber auch schwer haben, eine Arbeit zu finden, wie sie mir gefällt, denn eigentlich möchte ich überall maximal ein paar Tage bleiben und mich dann weiter treiben lassen. Die Jobs, die ich für mich für einen längeren Zeitraum als lohnenswert betrachten würde, sind leider viel zu rar gesät.

Jedenfalls habe ich schon begonnen mit dem Packen, muss aber morgen noch einmal zum Zahnarzt, weil sich bei mir eine Plombe gelöst hat.

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