Lethargie – IchLiebeSie

Sonntagmorgen. Ich tue mir leid. (Da ich dies jetzt schreibe, muss ich selbst schon lachen.)
Nein wirklich, ich bin ein armes Würstchen, hier zu Hause, besser: im Hause meiner Eltern.
Ich habe zu nichts Lust, habe keine Ahnung, was ich machen soll. (Nunja, natürlich will ich wieder los, aber wann, und wohin?)
Ich will aber auch davor nicht weglaufen, also warte ich. Ich warte auf die Erkenntnis, darauf, dass ich kapiere, was hier abgeht. Und ich glaube, ich hab’s langsam.
Das Kind meiner Eltern ist wieder da. Die Gene und mein Leben mit ihnen haben ihre Spuren hinterlassen, aber ich wollte es nicht wahrhaben.
Sie sind lethargisch, bemitleiden sich selbst und VOR ALLEM sind sie große Verdrängungsmeister, denn was sie auf gar keinen Fall sehen wollen, ist der Schmerz in ihren Herzen.

Und natürlich bin ich genauso. Und das sollte mal wieder nicht sein, durfte nicht wahr sein.
Nur, solange dass nicht sein darf, verschwende auch ich meine Energien mit Verdrängung und komme nicht weiter.

Zum Glück gab es dann heute morgen diesen Geistesblitz, so dass ich mir nicht mehr wie ein Versager vorkommen muss, weil meine ganzen Aktionen und mein „genialer Durchblick“ mir doch nicht helfen konnten, und ich FÜR IMMER abkacken werde. Das entspannt.

Also noch ein paar Tage „abkacken“ und dann wird’s schon wieder. Bis die Tage :-)

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