Kack auf Deutschland (‚Tschuldigung ;-)

Also Hausmeister werd ich vorläufig nicht. Chefs gehen eben am liebsten auf Nummer sicher und da auch einer kam, der den Kram schon Jahre gemacht hatte, war ich draußen.
Ganz sicher werde ich mich jetzt nicht gleich morgen bei irgendeiner hinterletzten Zeitarbeitsbude vorstellen, nachdem ich diesen fast perfekten Job nicht bekommen habe. Jetzt mache ich erst einmal mit meiner Herumtreiberei weiter. Zum quasi Antesten erst einmal bis zum Wochenende, damit das Arbeitsamt nicht rumzickt wegen der Fahrkostenerstattung.
Nach dem heutigen Tag stört es mich auch nicht, wieder nach Hause zu fahren, denn ich brauche unbedingt ein paar „Einheiten“ am Boxsack. Am Vormittag, bevor ich wußte, wie es ausgehen würde, bin ich nämlich vom Plänemachen für beide möglichen Fälle ins Grübeln geraten. Dies begann komischerweise erst, nachdem ich mir klar gemacht hatte, dass beide Varianten eigentlich gut für mich wären. Immerhin wollte ich ja ein wenig durch Deutschland ziehen, woraus mit einer Zusage ja nichts geworden wäre.
Was jedenfalls am meisten nervte, war, dass ich das Grübeln nicht mit Grübeln abstellen konnte, aber es dennoch versuchte. Daher der Drang zum Boxsack, weil mich das natürlich stinkig machte.
Als dann schließlich der Anruf nach ewigen Warten endlich kam, war es natürlich ideal, dass ich schon wußte, was ich in diesem Fall, also der Absage, machen wollte. Außerdem hat mir auch mein Glaube an Gott wieder einmal geholfen, mit der Enttäuschung fertig zu werden. Ganz platt ausgedrückt (ich tue mich mit dieser Art tiefem Glauben noch etwas schwer) weiß er/sie eben am besten, was gut für mich ist.

(Dazu später vielleicht einmal mehr, denn das kann ich zur Zeit, als „Hochintellektueller“, so noch nicht stehen lassen. Leider.)

Jetzt werde ich bis Freitag über die Dörfer ziehen. Also vorerst nicht lange, da ich am Freitag noch einmal im Internet nach Stellen gucken möchte und dann vielleicht abends in die Disse.
Gespannt bin ich auf alle Fälle, wie man in Deutschland, vor allem in den kleineren Orten, auf einen Kauz wie mich mit Rucksack auf dem Rücken reagieren wird, und wie weit ich mich überhaupt trauen werde, Leute anzuquatschen.

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