Es geht mir NICHT gut

Ich bin so angespannt, ich bin so aufgedreht, habe so viel Wut in mir, die ich nicht rauslassen kann.
Ich habe eben meinen Boxsack verprügelt wie noch nie zuvor, und gleich als ich wieder ins Haus ging, war die Bewertung wieder da, weil ich daran dachte, daß meine Mutter, die mich von ihrem Platz auf der Couch aus hätte sehen können, meine Aggressivität abwertet.
Ich kann sehr schlecht schlafen in den letzten Tagen, was oft zu Kopfschmerzen führt. Beides, Müdigkeit und Kopfschmerzen, rauben mir den Antrieb zusätzlich. Fast jede Nacht wichse ich, weil es mich beruhigt und ich nur so einschlafen kann.
Ich habe den Eindruck, dass ich zu langsam mit meinen Vorbereitungen für meine Reise in Deutschland vorankomme, z.B. habe ich noch nicht meinen Rucksack gereinigt und mein Zelt repariert. Damit mache ich mir auch schon wieder zusätzlichen Stress.
Auch das Bloggen hier bereitet mir Kopfzerbrechen, denn mein in langen Stunden erstellter neuer Hintergrund war ein Schuss in den Ofen, und ich mache mir ständig Gedanken darüber, nur ja nicht nur deswegen etwas einzustellen, um mich bei meinen Lesern anzubiedern, die sich in nächster Zeit stark vermehren könnten, da ich diesen Blog bei bloggerei.de eingestellt habe. Dort wiederum kann man nur jugendfreie Inhalte veröffentlichen, weshalb ich wieder Sorgen habe, dass mein Blog dort gesperrt werden könnte.
Zu guter letzt hatte ich auch schon wieder Angst wegen AIDS, weil mein Durchfall immer noch nicht völlig weg ist, der bereits kurz nach dem kondomlosen Sex mit einer „studentischen Teilzeithure“ in Kenia begann. Zusätzlich hatte ich einen kleinen Hautausschlag bei mir entdeckt. Dies sind ausgerechnet zwei der häufigsten ersten Symptome nach einer Ansteckung. Ich habe es aber immer noch nicht geschafft, mir einen Arzttermin zu besorgen.


Jetzt, nachdem ich dies alles geschrieben habe, geht es mir ein wenig besser. Das muss es auch, denn, wie ich heute in der Arbeitsagentur erfuhr, kann ich auf keinen Fall meine Arbeitssuche per Reise offiziell durchführen, da man scheinbar nicht nur für den „Berater“ erreichbar sein muss, sondern auch vor Ort.
Meinen Einwand, daß ich immer am nächsten Tag da sein würde, „wenn sie mich ruft“, ließ die gute Frau nicht gelten, da sie natürlich für einen Arbeitslosen nicht das Risiko eingeht, einen Fehler zu machen, oder den Aufwand betreiben würde, sich überhaupt erst einmal genauer über die rechtlichen Möglichkeiten für diesen Fall zu informieren.
Eine kleine Handhabe bleibt mir mit der Möglichkeit drei Wochen Urlaub zu beantragen, welche ich wahrscheinlich nutzen muss, da sie mich ansonsten schon in einem Monat wieder sehen wollen würde, wodurch ich meine Reise schon sehr früh völlig sinnlos unterbrechen müßte.
Mir wird aber nichts anderes übrig bleiben, als mich auf dieses Spielchen mit der Behörde teilweise einzulassen, sollte ich nicht sehr schnell einen netten Job finden.
Darunter mache ich es dieses Mal nicht.

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