…oder aber auch nicht.

Wieder in Deutschland, wieder einmal „für kurz“ bei meinen Eltern untergekommen. Am Montag geht’s zur Arbeitsagentur, damit ich ein bisschen Kohle bekomme (das läuft noch für knapp zwei Monate). Mit ganz viel Glück, werde ich wieder meinem alten Bearbeiter zugeteilt, denn der war wirklich umgänglich, und der wird mich auch bei meinem verrückten Vorhaben („Jobsuche auf Reise“) unterstützen.
Als ich in Schönefeld ankam, war ich sehr aufgedreht. Am liebsten wäre es mir gewesen, hätte mir jemand einen Hammer in die Hand gedrückt, damit ich sofort mit der „Steigerung des BSP’s“ anfangen kann.
Jetzt (diesen Artikel las ich gestern somit genau zum richtigen Zeitpunkt) muss ich aber ein wenig darauf achten, daß ich nicht wieder anfange, zuviel von dem zu tun, was andere von mir erwarten könnten, nur weil ich „irgendwie Panik“ habe, daß „alles schief gehen“ könnte, wenn man nicht „jetzt sofort gleich“ dies oder jenes tut.

Zu meinen neuen Plänen für mein Leben in unserem Land, fiel mir gestern dann dies ein (es war sehr „praktisch“, daß das erst gestern passierte, denn so konnte ich meine letzten Tage in Afrika unbeschwerter genießen, ohne daß die vor mir stehenden Herausforderungen mir noch mehr als ohnehin schon im Kopf herumwuseln):

Wenn ich auch in Deutschland „unterwegs“ sein möchte, also mit befristeten Arbeitsverträgen häufig meinen Wohnort wechseln will, wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als auf Couchsurfing (für die ersten Tage), WG’s und befristete Untervermietung als Untermieter zurückzugreifen, da es in den meisten Gegenden wohl schwierig werden dürfte, eine Pension zu finden, die nicht mein Budget sprengt. Das wird mir also eine Menge Gesellschaft auch hier in Deutschland einbringen.
Die Herausforderung „Deutschland“ wird also noch wesentlich größer als gedacht, da ich so neben der Arbeit viel weniger Möglichkeiten zum Rückzug haben werde. Damit losgehen wird es ja schon, weil ich wegen Geldmangel und Sparsamkeit die weiteren Strecken dieser Reise per Trampen und „Mitfahren“ zurücklegen werde.
Für die Zeit der Jobsuche werde ich noch mein Zelt dabei haben, weil ich auch das wilde Campen einmal in Deutschland ausprobieren möchte. Sobald man aber für länger als zwei, drei Tage irgendwo arbeiten möchte, fällt diese Möglichkeit der Übernachtung natürlich aus, da man ja jeden Morgen das Zelt wieder abbauen müsste. Es sei denn man findet einen netten Hausbesitzer, der tagsüber auch noch, vielleicht per Wachhund, drauf aufpasst –  theoretisch zwar denkbar, in der Praxis aber sehr unwahrscheinlich.

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