Frauen… – (k)eine für mich?

Oh mann, Alter… – ihr merkt schon, wenn ich so anfange, bin ich ganz schön aufgedreht.
Die „geile“ Kellnerin aus einer der Bars hier war mir sofort am ersten Abend aufgefallen. Normalerweise ist sie der Typ Frau, bei dem ich mir sage, daß ich lieber die Finger davon lasse, weil ich sowieso keine Chance habe. Aber dieses Mal, auch weil mir ihr Blick aufgefallen war, hab ich es trotzdem darauf ankommen lassen.
Gestern führte das dann dazu, daß der Barmanager mich mit ihr verkuppeln wollte, was mir dann aber etwas komisch vorkam, weil er vorschlug, zu dritt auf einen Berg zu klettern (Das ich bereits auf dem kleineren der beiden hier war, hatte wohl ziemlich schnell die Runde gemacht.). Da er ein sehr robust gebauter Kerl ist und mir das Verhalten der heißen Kellnerin suspekt erschien, verzichtete ich auf ihre Gesellschaft und ging doch lieber alleine.
Heute abend dann war ich wieder in derselben Kneipe und die Lage stellte sich nun völlig anders dar. Wie es scheint, ist die Zuckerschnecke wirklich so schüchtern, wie sie mir gestern erschien, und ihr „Managerfreund“ wollte ihr deshalb wirklich mit mir behilflich sein, was mich aber nun in eine andere Bredouille bringt, denn natürlich bin ich spitz wie Lumpi auf die „Kleine“.
Mittlerweile weiß ich aber, daß afrikanische Frauen, noch dazu so schüchterne, nicht* mal eben einfach so mit einem Mzungu ins Bett steigen. Alle wollten bisher den „Jackpot Mzungu“ knacken, ergo der große Traum vom weißen „Superehemann“. Gerade, weil sie die mit Abstand heißeste Frau ist, bei der ich hier in Afrika (ohne Bezahlung) landen könnte, ist es jetzt natürlich nicht einfach für mich, ihr einen Korb zu geben, da ich ganz genau weiß, daß ich sie nie heiraten würde.

Das ich das so genau „weiß“, und mir nicht etwa wieder einen Traum vom ewigen Glück zusammenspinne, hängt damit zusammen, daß ich es heute geschafft habe, gleich zwei Mal meine alte Angewohnheit über Bord zu werfen, vollkommen in mich zusammen zu fallen, wenn ich Interesse an einer Frau habe. Auch hierbei ist ja die „gesunde Aggressivität“ nötig, die ich im letzten Post erwähnte, und die ich mir so erfolgreich abtrainiert hatte.
Heute habe ich es nun endlich einmal geschafft, das hinter mir zu lassen, und Afrika (und seine Frauen) haben mir wieder einmal geholfen, dazu zu lernen, denn die Reaktion hätte besser nicht sein können, obwohl ich einen Korb gekriegt habe. Mit den netten afrikanischen Mädchen kann man eben nicht einfach so abends mal ausgehen. Da muss man schon ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten, für die ich aber, da ich übermorgen schon wieder weiterreise, nicht wirklich die Zeit habe.
Trotzdem wurde ich wegen meines Anliegens nicht negativ bewertet, wie mir das in Deutschland so viel eher hätte passieren können. Dort scheint mir, in meiner Erinnerung zumindest, denn meine letzten Versuche liegen schon eine Weile zurück, immer die GROSSE Frage im Raum zu stehen: „Was will der Typ von mir?“
Was soll ich schon wollen? Natürlich will ich ficken. Ich bin ein Mann. Das heißt aber nicht, daß das alles ist, was ich wollen können wollte, wenn es wirklich passt.

Hierin unterscheidet sich die „Deutsche“ meiner Meinung nach von vielen anderen Frauen auf der Welt, denn die ängstliche Deutsche (die Männer dabei natürlich nicht ausgenommen) sieht am Horizont meistens alle möglichen Probleme auftauchen. Ein Grund dafür, warum so viele Deutsche Single sind.

Ich jedenfalls will jetzt versuchen, da weiterzumachen, und mich vielleicht einmal an eine Frau heranwagen, die mir das Wasser reichen kann, und um die ich kämpfen muss. Ob mir das allerdings schon morgen gelingt, steht noch in den Sternen. Die „geile, kleine“ Kellnerin spukt noch durch meine Lenden, und auch meine weitere Entwicklung wird wohl, wie bisher, wenig vorhersagbar bleiben.

* – Ich hatte hier das „nicht“ vergessen, eine Fehlleistung par exxellence. Mit zwei Bier in der Krone plaudert man schon einmal aus, was man sich wünscht.

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