Mehr Pampa zum selben Preis

Ich habe ein Ticket bekommen und den Tag noch einmal benutzt, um ein wenig mit einem Motorrad durch die Gegend zu düsen. Leider hab ich mir dabei die Arme zuwenig eingecremt, was ich heute merke. Zum Glück ist es aber ein wenig bewölkt, so daß ich trotzdem rausgehen kann. Den ganzen Tag im Zug sitzen wäre ziemlich langweilig, während wir darauf warten, daß man uns eine Ersatzlok schickt. Bei der ersten hat es einen Zylinder zerrissen, weil nicht genügend Zeit war, sie ordnungsgemäß zu reparieren. So wenigstens haben es mir die beiden Bahnmitarbeiter erzählt, mit denen ich zusammen reise, so das ich ausnahmsweise einmal genau weiß, was passiert ist, warum es nicht weitergeht und wann „Rettung“ naht.
Aus einer Nacht im Liegewagen zweiter Klasse werden so mindestens zwei. Die ersten Damen haben schon angefangen, sich Wasser aus dem nahegelegenen Dorf zu holen, welches unser Glück ist, denn es hätte uns ja auch mitten im nirgendwo treffen können. Weil die Dorfbewohner aber gleich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt haben, konnte ich heute morgen schon Tee auf den Gleisen trinken.

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