Ich mach mich nackich

Kleine Anmerkung zwischendurch: ich schreibe eigentlich ausschließlich für den Blog, wenn ich mich gerade nicht gar zu sehr hängen lasse. Die Krisen dazwischen verschweige ich lieber.
Erst gestern abend war ich zum Beispiel nur noch ein Häufchen Elend, obwohl ich eigentlich geplant hatte, in die Disse zu gehen. Daraus wurde nichts, denn ich hätte mich hinzwingen müssen, was gestern garantiert in die Hose gegangen wäre. Wenn ich einmal am jammern bin, komm ich da so schnell nicht wieder raus.
Auf Fox Afrika lief dann Scrubs und die Simpsons, zwar alte Folgen, aber immerhin auf Englisch. Ich guckte bis um zwölf, weil ich darauf hoffte, daß auch noch Family Guy kommen würde, weil sie das ständig in der Werbung zeigten.
Mir fiel dann auch wieder auf, wie sehr ich mich selber kontrolliere und es ging mir dadurch ein bisschen besser. Ich bin mir nicht sicher, ob ich so, wie ich es angehe, irgendwann schneller bemerken werde, wenn ich meine Gefühle (Wut, Trauer, Sex) unterdrücke. Es scheint mir immer noch wie von allein zu passieren, obwohl mir natürlich klar ist, daß angelernte Verhaltensmuster diese Unterdrückung steuern, die heute, da ich ein selbstständig handelnder Erwachsener bin, keinen Sinn mehr ergeben.

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