Neues von der Kakerlakenfront

Hallo liebe Leser,
ich spreche euch heute so persönlich an, weil ich mir heute mit euch die Zeit vertreiben will. Wir haben hier nämlich gerade Stromausfall, was die abendlichen Aktivitäten naturgemäß etwas einschränkt.
Im Netz hab ich mit meinem schicken, neuen, natürlich billig erworbenen Handy schon eine ganze Weile gesurft – das ist hier nämlich extrem billig, da scheinbar die Volumenabrechnung nicht richtig funktioniert.
Rausgehen möchte ich auch nicht, da ich immer noch nicht wieder ganz aus meinem Tief draussen bin, und auch wegen der Sprachbarriere der Kontakt hier ja ein wenig schwieriger ist. Außerdem habe ich immer weniger Lust, mich bei anderen anzubiedern, schaffe es aber auch noch nicht wirklich über einen längeren Zeitraum mich selbst anzunehmen. Erst heute morgen ist mir wieder aufgefallen, wie sehr ich Wut und Traurigkeit immer noch zu verdrängen versuche, was in der Öffentlichkeit dazu führen würde, daß ich damit anfänge, mein Verhalten vor anderen rechtfertigen oder entschuldigen zu wollen.
Hinzu kommt noch, daß ich gerade einen herrlichen Dünnschiss habe, der mich, da ich momentan nicht viel esse, aber nur einmal am Tag heimsucht. Das Dumme daran ist, daß sich auch ein kleiner Körpertemperaturanstieg und ein leichtes Schwindelgefühl hinzugesellt haben, was bedeuten könnte, daß ich mir Malaria eingefangen habe. Das werde ich morgen gleich einmal testen lassen, denn in dem Falle würde ich mit der Weiterreise noch ein wenig warten, da ich hier ein gutes Zimmer habe und mich auch schon ein wenig auskenne.
Viel mehr gibt es auch gar nicht zu berichten, außer, daß mir in diesen Tagen wieder einmal auffällt, wie sehr mich mein Einzelgängerdasein stört, wie wenig ich mich aber auch in der Lage sehe, wegen des oben erklärten und ja auch schon öfter erwähnten Hangs zur Schleimerei, etwas dagegen zu unternehmen. Nur mein Sexualtrieb stichelt mich immer wieder an, die Sache nicht gar zu eng zu sehen, was leider wieder dazu führen könnte, daß auch die nächste Freundin nur eine vorübergehende wäre, da mein Hang groß ist, sie mir selber wegen meiner Scheu vor Auseinandersetzungen, Angst vor Einsamkeit und natürlich wegen meines starken Triebes schön zu reden.

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