Jung und billig vs. alt und geil

Malawi ist gleich Prostitution, jedenfalls aus meiner derzeitigen Sicht. Nachdem ich ein paar Tage in einem Backpackerscamp war (also Europäerisolationshaft, mehr oder weniger), wollte ich ein bisschen das Nachtleben erkunden und hab mich erst einmal in Lilongwe in einem Guesthouse mitten in der City eingemietet.
Dieses war dann auch nur 50 Meter von einer Tanzbar entfernt, in der alle, oder zumindest die ansehnlichen Frauen dem horizontalen Gewerbe nachgingen. Dort lernte ich einen „Policeman“ kennen, welcher, wie sich dann später herausstellte, der Beschützer/Zuhälter des von mir favorisierten Mädels war. Damit laß ich euch auch schon wieder in die Abgründe meiner Seele schauen, denn ich war natürlich spitz wie Lumpi und habe mich auch nicht dagegen gewehrt. Das fiele auch schwer, wenn man junge, knackige oder junge, dralle oder junge, rassige oder junge, elegante Mädchen haben kann für um die 10 Euro. Natürlich habe ich am ersten Abend, was den Preis betrifft erst einmal Lehrgeld bezahlt. Mit einem von mir gar nicht beabsichtigtem Trick habe ich am nächsten Abend dann den Preis für die ärmere Kundschaft herausgefunden. Geld, könnt ihr mir glauben, spielt dort wirklich keine Rolle mehr, wenn man sich mit den normalen, sexuellen Varianten begnügt.
Was allerdings eine Rolle spielt, ist, daß die Mädchen alle noch sehr jung sind. Da ich mir zuerst die etwas unschuldigerer aussehenden ausgeguckt hatte, mußte ich auch gleich beim zweiten Mal eher den Papa als den Freier geben, weil die Kleine, nachdem sie vor dem Club schon mit zwei Typen diskutiert hatte (?), auf dem Bett sitzend dann einen ziemlich verlorenen Eindruck machte. Ich hab dann nur ein bisschen mit ihr auf dem Bett gelegen, sie geküsst und gestreichelt (nichts, was ich nicht auch im Club hätte machen können), und hab versucht ihr zu erklären, daß sie sich einen anderen Job suchen müßte, was schwierig war, da die Englischkenntnisse bei vielen Malawis zu wünschen übrig lassen. In Europa hätte sie damit überhaupt kein Problem gehabt, denn sie war eine der sehr muskulösen schwarzen Frauen, also eigentlich prädestiniert dazu, den Männern Paroli zu bieten.
Ich mußte sie dann aber auch bald loswerden, denn selbstverständlich machte mich das enge Zusammenliegen mit ihr geil. Das hatte dann auch zur Folge, das ich mir ca. eine Stunde später, als schon der Morgen graute, doch noch ein Mädchen (eine Junghure) mit aufs Zimmer nahm. Ich sagte ihr allerdings, daß ich nicht zahlen würde, sondern sie allein zum Vergnügen mit mir pimpern sollte.
Sie, schon etwas erfahrener und abgebrühter, ließ mich mit einem kleinen Trick sehr schnell kommen, was trotzdem erstaunlich war, denn ich hatte mein Medikament nur zwei Tage nicht genommen und kam trotzdem das erste Mal mit einem Kondom in der dafür vorgesehenen weiblichen Körperöffnung (Pussy? Welches deutsche Wort nimmt man? Muschi klingt nun wirklich zu harmlos und Votze zu hart.) Am Ende mußte ich dann doch ein wenig zahlen, eben den oben erwähnten Standardpreis.
Dass ich meiner Freundin nichts davon erzähle, ist natürlich klar. Da wir aus Kostengründen nur per SMS kommunizieren, fiel mir das Lügen auch relativ leicht. Auch muß ich sagen, daß mir die Erfahrungen mit den drei jungen Prostituierten weitergeholfen haben, denn am Ende hat man auch mal eine Frau mit dicken Brüsten gehabt und eine mit kurzen Haaren (sogar eine mit Bart – es war dunkel) und man merkt natürlich, daß einem nicht wirklich etwas fehlt, wenn man auf sie verzichten muß, weil man seine Freundin behalten will.
Allerdings könnte ich zur Zeit gar nicht damit weitermachen, selbst, wenn ich wollte, da mir dazu die Kondome in der entsprechenden, mir Spaß ermöglichenden Größe, fehlen. Das stört im Augenblick weniger, denn ich bin eher darauf aus, mich einfach ein bisschen mit den normalen Mädchen zu unterhalten. Das wäre vollkommen harmlos bis zu dem Zeitpunkt, wo ich eine mir sehr sympathische kennenlerne. Da ich aber darin überhaupt nicht gut, weil viel zu verkrampft bin, muß ich mir darüber auch keine großen Gedanken machen.

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