Sexhungrig in Sambia

Gleich hinter der namibischen Grenze, in einer kleinen Stadt, war es sehr offensichtlich, dass einige junge Frauen an meiner Gesellschaft interessiert waren, da ich dort der einzige Weiße und somit Exot war, und natürlich, weil „alle Weißen stinkreich sind“. Die kleine Süße, mit der ich am ersten Abend eine heiße Sohle auf’s Parkett legte, hatte aber Probleme mit der Mundhygiene und so gelang es mir noch, ihre Avancen, die bis zum Öffnen eines zusätzlichen Blusenknopfes gingen, ins Leere laufen zu lassen. Aus jetztiger Sicht würde ich auch eine wirklich nett anzuschauende Lady dazuzählen, die mir deswegen auffiel, weil sie in allen Lokalitäten auftauchte, in denen auch ich war. Da ich an die Aufmerksamkeit von Damen ihrer Klasse allerdings überhaupt nicht gewöhnt bin, konnte ich es an diesem Abend nicht glauben und unternahm deswegen nichts.
In der nächsten Stadt begann ich allerdings, mich ein wenig auszuprobieren. Zuerst mit einem „Exemplar“, welches danach 40 US-Dollar von mir haben wollte, welche sie natürlich nicht gekriegt hat, und dann mit einer netten Lady, bei der ich davon ausging, dass sie schon älter wäre und somit damit einverstanden, mich nur kurzzeitig zu „benutzen“, was leider beides nicht stimmte. Mittlerweile könnte ich es sogar auch mal bei den wirklich attraktiven Damen versuchen. Eine Einladung zum Gottesdienst habe ich schon von einer solchen. Daran kann man aber auch sehen, dass man wohl doch ein wenig mehr Zeit investieren müsste in so einem Fall, und das würde sich aus meiner Sicht nur lohnen, würde man ernsthafte Absichten verfolgen. Zum einen nämlich gefällt mir zur Zeit der Gedanke an eine längere Zeit mit meiner namibischen Lady recht gut, weil wir gut zueinander passen und, auch wenn es am Ende doch nicht ausreichen sollte, ich in jedem Fall eine aufregende Beziehung (in jeder Beziehung) mit ihr haben werde. Zum anderen nehme ich wieder regelmäßig meine Tabletten, was verhindert, dass ich ob meiner chronischen Einsamkeit zu frustriert bin, aber, wie ihr wißt, natürlich auch, dass mein Schwanz voll einsatzfähig ist. Wollte man also ein exquisites Weibchen von sich überzeugen, müßte man zumindest erklären, warum er nicht steht. Damit müßte man sich ziemlich öffnen, in welchem Falle ich persönlich auch keine Lust mehr hätte, meine Freundin zu verschweigen.
Ich hätte kein Problem damit, von ihr zu erzählen, denn immerhin habe ich sie bisher nur eine Woche gesehen, weshalb natürlich noch Fragen uns beide betreffend offen sind. Weiterhin hatte ich ja in meinem Leben kaum Erfahrungen mit Frauen, die mich so wollen, dass ich es auch annehmen kann (eben afrikanische Frauen), weshalb ich schon noch ein wenig herumprobieren sollte. Denn meine zukünftige Beziehung wird umso besser sein, je mehr ich mich aus eigenen Stücken und nicht, weil ich meine, nichts „Besseres“ zu kriegen, dafür entscheide. Das alles muss in möglichst kurzer Zeit passieren, da meine Namibierin und ich ansonsten zu sehr unter unserer langen Einsamkeit leiden müßten, weshalb es sehr ungünstig wäre, wenn ich mich nur drei Monate im Jahr als Tourist in Namibia aufhalten könnte. Ich müßte also entweder schnell Arbeit dort finden, oder wir müßten bald heiraten. Ein gut bezahlter Job wäre also anfangs die ideale Lösung. Anderenfalls müßte ich mich schon einmal mit dem namibischen Scheidungsrecht befassen.

Was noch zu erwähnen wäre, und bei sexuellen Abenteuern in Afrika natürlich besonders wichtig, ist, dass mir beim Beimschlaf mit der Halbprofessionellen ein Kondom riss. Somit hatte ich ungeschützten Sex, obwohl zum Glück nicht lange. Deswegen sollte ich mich auch um einen AIDS-Test kümmern, bevor ich wie gewöhnlich ohne in meine Freundin eindringe. Ich hoffe, dass auf die Reihe zu bekommen, bevor sie hier eintrifft, denn ansonsten könnte es an diesem Tag schon wieder mit uns vorbei sein.

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