Immer locker bleiben – den Spruch kennt man hier nicht

Gestern wollte mich der Angestellte meines „Stamminternetcafés“ in Katima-Mulilo zehn Minuten vor Geschäftsschluß, als ich noch mitten in der „Arbeit“ steckte, ohne Vorwarnung rausschmeißen, weil „er das immer so macht“. Auf meine wiederholte Nachfrage versicherte er mir, dass er dafür am nächsten Morgen schon vor der Zeit öffnen würde. Anscheinend hatte er das seiner Chefin aber nicht mitgeteilt, denn die konnte heute doch erst um zehn nach acht.
Über so etwas regt man sich hier natürlich nur auf, wenn man noch Afrika-Frischling ist so wie ich, verdammte Scheiße. So eine unnötige Aufregung kann auch dazu führen, dass man im Kleinbus sein Handy fallen läßt, welches man dann erst wiederfindet, wenn einem ein Freund eine Stunde später eine SMS schickt, nachdem man schon zur vermeintlichenn Stelle des Verlustes zurückgefahren ist, wodurch man (also ich natürlich) sich veranlaßt sah, dem Fahrer ein hier exorbitantes Trinkgeld von umgerechnet zehn Euro zu geben. Die Freude, sämtliche bisher gespeicherte Nummern wiedergefunden zu haben, brachte mich dazu.

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