Alone at the beach

aber dieses Mal bin ich richtig froh drüber, denn im Hof des Hostels erzählen ein paar bescheuerte Amerikaner ihre Sexgeschichten. Da hätte ich nicht so gut hinein gepasst. Jetzt habe ich, wieder einmal durch Zufall, diese tolle Strandbar gefunden, wo ich mir mein Ursus-Bier und meine Erdnüsse, leider waren es zum Glück nur 50 Gramm, schmecken lasse. Gestern war ich in Mamaia, einem sehr hippen und scheinbar angesagtem Ort an der Küste. Dort hatte ich zuerst viel Spaß beim fotografieren und anbaggern (ja genau) von Mädels und Frauen. Zwei habe ich sogar direkt zum Sex aufgefordert, obwohl das, glaube ich gar nicht mein Hauptanliegen war. Deswegen habe ich dann auch noch eine gefragt, ob sie ein paar Minuten mit mir Händchen halten könnte. Dummerweise hat ihr Freund alles mitgehört. Dann gab es auch noch eine Episode, wo eine junge Ich-sage-nicht-was über mich gelacht hat, da ich einen etwas komischen Strohhut aufhatte. Dieses Mal habe ich es nicht auf mir sitzen lassen und es endete damit, dass ich sie mit dem Rest meines Kuchens bewarf. Ihre Freudinnen erkannten den Ernst der Lage, aber sie lachte immer noch weiter (hinter mir wird gerade Gras geraucht). Da ich annahm, dass sie einfach vor Angst blockiert war, vielleicht nur, um mich vor Dummheiten zu schützen, ließ ich es dann mit einer beleidigenden Bemerkung bewenden. Von da an wandelte sich der Abend in Richtung Grübelei, aber es war okay, denn ich nahm es ziemlich gelassen. Ich legte mich auch mit einem kleinen Bubi, dieses Mal schon etwas älter, an und stellte einen persönlichen Rekord am Rummelboxball auf. Nach all diesem Training freue ich mich schon richtig darauf, dass der eine Amerikaner weitermacht, mich zu ärgern. Gut möglich, dass er mit seiner Bagage sogar im selben Zimmer wohnt. Anfangs war ich mit drei netten Schweden untergebracht, aber dann bin ich „netterweise“ umgezogen. Gut möglich, dass das Ende der Einsamkeit auch wieder vermehrten Ärger bedeutet, also wieder gute Übungsmöglichkeiten. Mit den bettelnden Gypsigören (glaubt mir, sie wollen provozieren) lief es heute schon ganz gut.

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