On the road again

Gestern abend war fuer heute noch Museum (Juedische Geschichte) und Fahrradfahren geplant. Heute morgen, mit den ersten klaren Gedanken, war klar, ich will hier weg. Das Hostel wird naemlich von einem Englaender und seiner attraktiven, sehr grossbusigen Freundin gefuehrt (wer weiss, wie Ukrainerinnen sich kleiden, kann mich jetzt beneiden oder bemitleiden). Die beiden sind ein nettes Paar und verstehen sich gut und ich bin ab heute wieder der einzige Gast und mit gluecklichem Paar staendig vor meiner Nase nicht zu ertragen.
Also nicht lange ueberlegt, denn das fuehrt zu nix, und einfach abgehauen. Ihr werdet sagen Schwanz eingezogen, gekniffen, wieder einmal weggerannt, wenn’s unangenehm wird – schon klar, aber wenn ich anfange, gross zu ueberlegen, was wohl das Beste waere in dieser Situation, kann schon nichts gutes mehr dabei herauskommen. (Naja, also Ueberlegen jetzt im Sinne von Gruebeln.)  Oder was glaubt ihr, was bei so weitverbreiteten Praktiken und Ueberzeugungen wie Meditation und Vertrauen-in-Gott dahintersteckt. Ganz gewiss keine Loesungsfindung im Sinne einer Formel: wenn Bedingung A, dann Handlung B.
Also Rucksack gepackt, Geld auf den Kuechentisch gelegt, auf einem Zettel erklaert, warum die Dusche jetzt defekt ist (habe den Schlauch zum platzen gebracht, war bestimmt kein deutsches Fabrikat) und ab in den Bus Richtung Rumaenien. Mal sehen, wie weit mich meine Franzoesischvokabeln dort bringen.

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