Die schwarze Madonna – Königin Polens

Jetzt bin ich schon ein Weilchen in Polen und schon hier beginnt sich die Reise auszuzahlen. Ich hatte vorher schon geschrieben, dass ich festgestellt habe, dass Bewertungen jeglicher Art Mist sind. Hier habe ich nun bemerkt, dass ich auch genau dass tue: alles bewerten. Natürlich führt dieser Gedanke jetzt dazu, dass ich alle meine ständigen Bewertungen als schlecht bewerte. Ich hatte auch über die Auseinandersetzung mit meinem Vater geschrieben, die vielleicht schon den Höhepunkt bei den unausgesprochenen Problemen zwischen uns dargestellt hat. Jetzt, wo ich den Mut gefunden habe, das von ihm aufgestellte Dogma der absoluten Gewaltfreiheit für mich zu durchbrechen, kann ich mit ihm freier umgehen, bin freier. Bei meiner Mutter wird mir wohl Ähnliches bevorstehen: Erst, wenn ich in der Lage bin, nicht mehr alles an mir und anderen ständig zu bewerten, werde ich zu einer Auseinandersetzung mit ihr fähig sein. Einen ersten Schritt in diese Richtung habe ich gemacht, als ich bei der Enthüllung der „Schwarzen Madonna“ in Czestochowa entgegen meiner „hehren“ Überzeugung niederkniete.

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