Blogübernahme durch Gute-Laune-me

Soooo. Jetzt mal rinngehaun. Datt jammern hat ein Ende und ich werd mir n Wolf schreiben. Dieser Blog eignet sich nämlich auch wunderbar dazu, meine Höhenflüge und Verrücktheiten in die Welt hinaus zu posaunen, habe ich gerade entschieden.

Gestern war ich zum Beispiel bei meiner „alten“ Therapeutin (Hallo Frau B. :-) und hab ihr von meiner Reise und diesem Blog erzählt. Ich wusste nämlich, dass es sie interessieren würde, wenn ich einmal etwas Besonderes auf die Beine stellen würde. Es war einfach phänomenal, an wie viele Details aus unseren Sitzungen sie sich noch nach zehn Jahren erinnern konnte. Am Telefon hatte sie mich ohne das geringste Zögern wieder erkannt, als ich ihr meinen Namen nannte.
Genau dieses Gedächtnis für Menschen soll übrigens in Afrika üblich sein, da dort die Pflege sozialer Kontakte eine viel größere Rolle spielt als im „Westen“ (Buchempfehlung: Serge Latouche „Die Unvernunft der ökonomischen Vernunft“).
Im Anschluss an diesen Besuch war ich noch in der Mensa meiner alten Uni, wo gerade ein Kongress stattfand. Also trotz Semesterferien ein Saal voller „geiler Weiber“ (Männer waren natürlich auch da, aber wen interessiert´s) und wie es der Zufall so wollte war einer der wenigen freien Plätze ausgerechnet an einem Tisch mit zwei besonders leckeren Exemplaren. Ich musste mich also zu ihnen setzen, aß in aller Ruhe meine Bio-Tortellini und fing dann ein Gespräch mit ihnen an. Allerdings konnte ich in meiner Aufgedrehtheit (blödes Wort, denn eigentlich fühlte ich mich positiver als es es erscheinen lässt) nicht anders, als noch eine andere, weit weniger attraktive Frau, die sich dazu gesetzt hatte, mit ins Gespräch einzubeziehen. Genau diese hat mich dann auch durch einen frustrierten, unterdrückt aggressiven Kommentar den schnellen Rückzug antreten lassen. Allerdings nicht ohne mich flapsig zur Wehr zu setzen, was mir einen Lacher der beiden Schönen einbrachte. Dieser sorgte für ein gutes Gefühl bei mir, was aber auch nichts mehr ausrichten konnte, denn es war den Damen jetzt ja offensichtlich, dass sie mir nicht wichtig genug waren, um einen Konflikt zu meistern, um mich danach weiter in ihrer Gegenwart sonnen zu können.

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