Glaubensfragen

Was macht der Mensch, wenn er geplagt ist, wenn ihn Ängste quälen, wenn er nicht weiß, was er tun soll, um seinem Leben eine Richtung zu geben?
Was macht der Mensch, wenn er erkennt, und die Wissenschaft ihm das auch immer mehr bestätigt, daß er nicht viel tun kann, um der Mensch zu werden, der er ein bischen mehr sein müßte, um mehr Gutes zu erleben?

Die einzige Antwort für diesen Fall liefern die Religionen. Aber ich würde mir wünschen, daß es unter deren Vertretern auf Erden Mutige geben würde, die es wagen, die oft jahrtausendealten Schriften zu entschlacken. Die, nachdem sie uns erklärten, warum diese damals so geschrieben werden mußten, den Kern der Botschaft prägnant und neu formulieren.
Es scheint mir nämlich unmöglich, Vertrauen in Gott zu finden, wenn man immer wieder überlegen muß, welche der alten niedergeschriebenen Regeln und Glaubenssätze wie relativiert werden müssen, um sich nicht ins Formelhafte zu verrennen. Jesus als Gottes Sohn zu betrachten hat zwar seinen Sinn, führt aber doch bei einem modern gebildeten Menschen zu einer Art Schizophrenie und somit zu einer Abschwächung der heilenden Wirkung des Glaubens.

Und ja, es geht hier immer noch um eine Reise nach Afrika und somit auch um Zweifel an der Entscheidung für die Reise und um Gründe für sie (Stichwort Gottvertrauen).

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