Für mich nicht mehr, danke.

Ich liege wieder im Zelt. Allein. Mitten im Wald.
Und? Ich hab keinen Bock mehr darauf. Ich bin einsam hier, es fühlt sich Scheiße an.
Was mach ich also nun? Jede Nacht Pension oder Hostel kann ich mir nicht leisten. Jede Nacht fragen, ob ich mal eben mein Zelt im Garten irgendwelcher Leute aufstellen kann? Dazu hab ich natürlich auch keine Lust. Da fühlt man sich dann unter Umständen noch einsamer als im Wald.
Da würde mir dann wohl bloß übrig bleiben, dass ich mir ein paar Städte hier anschaue und dann in den saueren Apfel beiße und irgendeinen Scheißjob anfange. Oder?
Vielleicht wähle ich aber auch die Variante, die am meisten Mut verlangt, und ich suche mir einfach immer irgendein Stück Wiese mitten im Dorf, natürlich, nachdem ich vorher gefragt habe. So kann mir nicht viel passieren, weil viele Leute um mich herum sind, ich muss mich nicht jeden Abend bei irgendwelchen Leuten total einschleimen und vielleicht habe ich sogar Glück und treffe ein paar nette Leute, bei denen ich dann sogar gerne zu Gast wäre.
Klingt erst einmal ziemlich verrückt. Vielleicht starte ich morgen schon mal einen Versuch. Ein Problem könnte allerdings noch sein, dass die Häuser von hohen Gartenmauern oder Hecken umstellt sind und die Dorfbewohner mich bei Gefahr, trotzdem ich gleich nebenan zelte, doch nicht sehen würden. Ein guter Stellplatz wird wohl nicht immer einfach zu finden sein.
Ich habe so etwas im Übrigen auch schon mal gemacht. Link folgt hier, wenn ich das nächste Mal einen Computer finde.

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Kack auf Deutschland (‘Tschuldigung ;-)

Also Hausmeister werd ich vorläufig nicht. Chefs gehen eben am liebsten auf Nummer sicher und da auch einer kam, der den Kram schon Jahre gemacht hatte, war ich draußen.
Ganz sicher werde ich mich jetzt nicht gleich morgen bei irgendeiner hinterletzten Zeitarbeitsbude vorstellen, nachdem ich diesen fast perfekten Job nicht bekommen habe. Jetzt mache ich erst einmal mit meiner Herumtreiberei weiter. Zum quasi Antesten erst einmal bis zum Wochenende, damit das Arbeitsamt nicht rumzickt wegen der Fahrkostenerstattung.
Nach dem heutigen Tag stört es mich auch nicht, wieder nach Hause zu fahren, denn ich brauche unbedingt ein paar “Einheiten” am Boxsack. Am Vormittag, bevor ich wußte, wie es ausgehen würde, bin ich nämlich vom Plänemachen für beide möglichen Fälle ins Grübeln geraten. Dies begann komischerweise erst, nachdem ich mir klar gemacht hatte, dass beide Varianten eigentlich gut für mich wären. Immerhin wollte ich ja ein wenig durch Deutschland ziehen, woraus mit einer Zusage ja nichts geworden wäre.
Was jedenfalls am meisten nervte, war, dass ich das Grübeln nicht mit Grübeln abstellen konnte, aber es dennoch versuchte. Daher der Drang zum Boxsack, weil mich das natürlich stinkig machte.
Als dann schließlich der Anruf nach ewigen Warten endlich kam, war es natürlich ideal, dass ich schon wußte, was ich in diesem Fall, also der Absage, machen wollte. Außerdem hat mir auch mein Glaube an Gott wieder einmal geholfen, mit der Enttäuschung fertig zu werden. Ganz platt ausgedrückt (ich tue mich mit dieser Art tiefem Glauben noch etwas schwer) weiß er/sie eben am besten, was gut für mich ist.

(Dazu später vielleicht einmal mehr, denn das kann ich zur Zeit, als “Hochintellektueller”, so noch nicht stehen lassen. Leider.)

Jetzt werde ich bis Freitag über die Dörfer ziehen. Also vorerst nicht lange, da ich am Freitag noch einmal im Internet nach Stellen gucken möchte und dann vielleicht abends in die Disse.
Gespannt bin ich auf alle Fälle, wie man in Deutschland, vor allem in den kleineren Orten, auf einen Kauz wie mich mit Rucksack auf dem Rücken reagieren wird, und wie weit ich mich überhaupt trauen werde, Leute anzuquatschen.

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Gut gelaunt UND angespannt

Ich bin wegen des Schlafmangels etwas neben der Spur. Heute nacht störte auch noch der Lärm einer großen Strasse vor dem Hostel. Das ist nicht so schön, da ich jetzt gleich zu meinem Vorstellungsgespräch fahre, aber mich kann durch den Schlafmangel (=Antidepressivum) in den letzten Tagen so schnell nichts erschüttern.
Deswegen bin ich auch nicht wirklich müde, sondern angeregt, aber gleichzeitig etwas benommen und unkonzentriert. Also ein merkwürdiges Gefühl, von dem ich nicht genau weiß, warum es mich gerade jetzt ereilt. Ist es die Anspannung wegen des bevorstehenden Stresses (Bewerbung, evtl. Kollegen, Bewertung)? Oder hat es auch etwas damit zu tun, dass mir wieder einmal bewusst geworden ist, wie sehr meine Mutter mich mit ihrer Anspannung und ständigen Rumnörgelei und -meckerei manipuliert hat, womit sie es geschafft hatte, dass ich mich selbst komplett verneint und STÄNDIG angezweifelt habe?
Dafür würde sprechen, dass ich in den letzten Tagen oft wütend bin, wobei ich die Wut trotz Rumboxerei (“Schattenboxen” für die Experten) und ähnlichem nie lange aus mir herausbekomme.

Davon aber vollkommen unberührt ist, dass ich sehr positiv gestimmt bin, was die Auswahl der Gegend (Nordbayern) für meine Arbeitssuche betrifft. Selbst wenn ich keinen guten Job finde, oder mich am Ende nicht in der Lage sehe, den Stress zu bewältigen, werde ich hierher oder in eine der angrenzenden Regionen ziehen.
Glück gehabt habe ich auch mit dem Bahnticket von der Arbeitsagentur, denn es ist für die Rückfahrt fast einen Monat lang gültig. Das heißt, dass ich auch erst am Wochenende zurück nach Hause fahren kann, was ich muss, da ich spätestens in der nächsten Woche die Belege für meine Reise abzugeben habe. Dabei werde ich auch gleich versuchen, mir die zwei Nächte im Hostel hier bezahlen zu lassen.

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Auf ein Neues

Ich mach mir richtig Stress. Schlafen kann ich überhaupt nicht gut.
Gestern im Wartezimmer der Arbeitsagentur, mit all den anderen gestressten “Mitbürgern”, fühlte ich mich sehr wirr. Die Anspannung war so groß, dass ich keinen Weg mich zu entspannen gefunden habe. Zum Glück war das vorbei, als ich zu meinem Gespräch mit der Mitarbeiterin wegen meines Fahrscheins musste. Am Dienstag habe ich nämlich ein Vorstellungsgespräch in Bayern für einen Job als Hausmeister. Da das mein Wunschberuf im Augenblick ist, würde ich dafür sogar auf meine “Walz” verzichten. Allerdings mache ich mir da nur geringe Hoffnungen, da ich kaum der einzige Bewerber sein werde, und meine geringe Erfahrung und meine lange Arbeitslosigkeit mich wohl rauskegeln werden.
Aber immerhin bin ich dann schon einmal wieder unterwegs.
Ansonsten hat mich mein Vater wieder einmal daran erinnert, wie sehr ich immer alles “richtig” machen will, da ich wohl darin seinem Vater, also meinem Opa, ähnele. Ich glaube, er hat recht damit, und ich tue mich sehr schwer, damit aufzuhören. Zu sehr habe ich das von meiner Mutter übernommen, bei der Grübeln das Mittel der Wahl bei jeglichen Problemen ist, obwohl das Grübeln das eigentliche Problem ist, weil es dazu dient, von Gefühlen abzulenken.
Die Frage ist, warum ich es, obwohl ich dies weiß, immer noch tue? Ich habe wohl immer noch Angst davor, dass alle über mich herfallen würden, wenn ich nicht ganz genau aufpasse. So wie man eben als Kind Angst hat, wenn man im wahrsten Sinne des Wortes “mutterseelenallein” ist. Diese Erfahrung war so prägend für mich, dass ich sie immer noch nicht verarbeitet habe.
Das erklärt auch, warum gerade die verspannten Deutschen, diese Gefühle bei mir auslösen, denn wenn auch die anderen verspannt sind, glaubt man noch mehr, dass es auch einen wirklichen Grund dazu gibt.
Was ich jetzt also versuche, ist, mir genau das selber zu widerlegen, indem ich mich in “Gefahr” begebe, also unter Menschen, versuche dort nicht zu Grübeln, um dann zu sehen und endlich auch zu verstehen, dass trotzdem nichts Schlimmes passiert, auch, wenn ich es jetzt im “echten” Leben mache, also hier in Deutschland und bei der Arbeit.

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Fett und träge

Das Wochenende lief nicht gut. Immer, wenn es mir gerade gelungen war, mal nicht so viel zu grübeln und somit zu verkrampfen, habe ich danach erst recht versucht, nun aber “wirklich alles richtig zu machen”. Am Sonnabend lief es gut gleich nach dem Aufwachen und abends beim Fußballgucken mit meinen Eltern. In der ganzen Zeit dazwischen habe ich nur vorm Computer bzw. mit einem Buch abgekackt, am Sonntag genauso.
Meine Mutter fährt zum Glück schon heute meine Schwester besuchen und ich bin somit, wie schon in der letzten Woche, ein paar Tage mit meinem Vater alleine hier. Da es meine Mutter mit ihrer stressigen Art am besten schafft, mich anzustecken, wird mir ihre Abwesenheit wieder ganz gut tun. Letzte Woche habe ich zudem in nur drei Tagen ein Kilo abgenommen, was gut ist, da ich durch die ganze Fresserei hier in vier Wochen fünf Kilo zugelegt hatte.
Was meine Arbeitssuche betrifft, lasse ich es immer noch relativ ruhig angehen. Ich bewerbe mich ein wenig, damit so vielleicht eine von der Arbeitsagentur gesponsorte Bahnfahrt herausspringt, ansonsten warte ich wohl noch meinen nächsten Termin bei meiner “Beraterin” ab. Nach diesem wird sie mich wahrscheinlich schon weitestgehend in Ruhe lassen, da meine ALG-I-Zeit dann bald vorbei sein wird.
Da ich mir jetzt überlegt habe, dass ich danach ja auch dort, wo ich mich gerade aufhalte, Hartz IV beantragen könnte, wozu ich nur ein Zimmer dort bräuchte, sehe ich die Zeitverzögerung jetzt auch schon wieder lockerer. Eine gewisse Zeit würde ich ja auch mit dem jetzt gesparten Geld von der Arbeitsagentur überbrücken können.
Übrigens hat sich auch meine “Freundin” wieder gemeldet, was natürlich zu einem kurzen Zwischenhoch bei mir führte. Sie scheint aber keine Lust zu haben, allzu großen Aufwand zu betreiben, um mit mir in Verbindung zu bleiben, da sie es nicht fertig bringt, mir eine SMS zu schreiben und angeblich nur am Wochenende Zeit hat, um ins Internetcafe zu gehen.

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Wieder im Tief, wieder altes Ich, wieder halbtot

Eben gerade beim Versuch einzuschlafen, war ich wieder derbe angespannt, musste unaufhörlich grübeln und konnte einfach nicht damit aufhören. Zum Glück ist mir dann eingefallen, dass ich mal wieder ein wenig “Capoeira”, also rhythmisches Ummichschlagen, machen könnte, was mir dann auch geholfen hat, wenigstens ein bisschen zu entspannen. Sollte ich bald in die Verlegenheit kommen, mir eine Wohnung oder ein Zimmer suchen zu müssen, muss ich unbedingt auf einen stabilen, geräuscharmen Fußboden achten, damit ich diese Methode auch weiterhin zu jeder Tages- und Nachtzeit anwenden kann.
Zur Zeit nerven mich meine Eltern zwar immer noch, das Schlimmste habe ich aber schon wieder überstanden, weil ich auch wieder einige durch sie bei mir ausgelöste Automatismen beobachten, und damit natürlich erheblich abmildern konnte, wie z.B. mich für meine “arme” Mutter verantwortlich zu fühlen oder mich für so schwach zu halten, wie mein Vater sich ständig verhält und alle wissen lässt.
Ich hab die Dinge in den letzten Wochen einfach sich selbst überlassen, und mich somit meiner aufkommenden depressiven Phase, welche einherging mit Comics aus dem Internet, Porno und Schokolade. Dabei habe ich es ganz bewußt darauf ankommen lassen, die Auflagen der Arbeitsagentur (also die Jobsuche) notfalls nicht zu erfüllen.
Vor allem hatte mich mitgenommen, dass meine kenianische Freundin sich einfach nicht mehr bei mir gemeldet hatte, da ich wohl schon wieder zuviel geklammert hatte. Als ich sie dann letztendlich per email fragte, was denn los sei, schrieb sie, sie hätte Malaria, was mir sehr seltsam vorkam. Ich vermutete, dass sie mich noch einmal um Geld anpumpen wollte (denn so einen Fall hatte ich schon in Tansania erlebt), und schrieb ihr als Antwort, dass mein Arbeitslosengeld nicht bewilligt worden wäre und ich in nächster Zeit sehr sparsam sein müsste. Da sie sich seitdem nicht mehr gemeldet hat, ist die Botschaft wohl auch genau so, wie beabsichtigt, bei ihr angekommen.
Meine Depressivität hat mich dann auch wieder stark daran zweifeln lassen, wie sehr ich wirklich in der Lage bin, wieder zu arbeiten. Deshalb habe ich vorsichtshalber meine “Beraterin” bei der Arbeitsagentur um einen Termin beim psychologischen Dienst gebeten. Je nachdem, wann ich diesen Termin bekommen werde, muss ich dann entscheiden, ob ich meinen ersten kleinen Trip in Deutschland schon davor mache.
Eilig habe ich es damit aber gar nicht so sehr, denn ich weiß einfach, dass ich mich auf den Weg machen, und nicht etwa hier hängen bleiben werde. Da kommt es auf ein paar Tage oder Wochen nicht drauf an.

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Nadelherz

Mein Herz ist ein Nadelkissen.
Die Besonderheit ist, daß die Nadeln von innen hineingestochen sind.
Jemand muss in es eindringen und die Nadeln auch von innen wieder herausziehen.

Nachtrag um 9:30 Uhr (nachdem ich jetzt endlich für vier Stunden geschlafen habe):
Ich fühle mich sehr einsam zur Zeit. Vielmehr merke ich, wie sehr ich meine Einsamkeit immer weggeschoben habe, sie nicht fühlen wollte. Und ich merke langsam auch, wieso, denn ich bin hier im Haus der Einsamkeit, wo dieses Gefühl von jedem bei sich selbst und auch bei anderen, so gut es geht, ignoriert wird.
Das macht mich wütend, denn es hat mein Leben auf brutale Weise mißhandelt. Würden meine Eltern nicht selber wie gefühlte Vierjährige durch die Gegend rennen, könnte man sagen, SIE hätten MICH mißhandelt…

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Es geht mir NICHT gut

Ich bin so angespannt, ich bin so aufgedreht, habe so viel Wut in mir, die ich nicht rauslassen kann.
Ich habe eben meinen Boxsack verprügelt wie noch nie zuvor, und gleich als ich wieder ins Haus ging, war die Bewertung wieder da, weil ich daran dachte, daß meine Mutter, die mich von ihrem Platz auf der Couch aus hätte sehen können, meine Aggressivität abwertet.
Ich kann sehr schlecht schlafen in den letzten Tagen, was oft zu Kopfschmerzen führt. Beides, Müdigkeit und Kopfschmerzen, rauben mir den Antrieb zusätzlich. Fast jede Nacht wichse ich, weil es mich beruhigt und ich nur so einschlafen kann.
Ich habe den Eindruck, dass ich zu langsam mit meinen Vorbereitungen für meine Reise in Deutschland vorankomme, z.B. habe ich noch nicht meinen Rucksack gereinigt und mein Zelt repariert. Damit mache ich mir auch schon wieder zusätzlichen Stress.
Auch das Bloggen hier bereitet mir Kopfzerbrechen, denn mein in langen Stunden erstellter neuer Hintergrund war ein Schuss in den Ofen, und ich mache mir ständig Gedanken darüber, nur ja nicht nur deswegen etwas einzustellen, um mich bei meinen Lesern anzubiedern, die sich in nächster Zeit stark vermehren könnten, da ich diesen Blog bei bloggerei.de eingestellt habe. Dort wiederum kann man nur jugendfreie Inhalte veröffentlichen, weshalb ich wieder Sorgen habe, dass mein Blog dort gesperrt werden könnte.
Zu guter letzt hatte ich auch schon wieder Angst wegen AIDS, weil mein Durchfall immer noch nicht völlig weg ist, der bereits kurz nach dem kondomlosen Sex mit einer “studentischen Teilzeithure” in Kenia begann. Zusätzlich hatte ich einen kleinen Hautausschlag bei mir entdeckt. Dies sind ausgerechnet zwei der häufigsten ersten Symptome nach einer Ansteckung. Ich habe es aber immer noch nicht geschafft, mir einen Arzttermin zu besorgen.


Jetzt, nachdem ich dies alles geschrieben habe, geht es mir ein wenig besser. Das muss es auch, denn, wie ich heute in der Arbeitsagentur erfuhr, kann ich auf keinen Fall meine Arbeitssuche per Reise offiziell durchführen, da man scheinbar nicht nur für den “Berater” erreichbar sein muss, sondern auch vor Ort.
Meinen Einwand, daß ich immer am nächsten Tag da sein würde, “wenn sie mich ruft”, ließ die gute Frau nicht gelten, da sie natürlich für einen Arbeitslosen nicht das Risiko eingeht, einen Fehler zu machen, oder den Aufwand betreiben würde, sich überhaupt erst einmal genauer über die rechtlichen Möglichkeiten für diesen Fall zu informieren.
Eine kleine Handhabe bleibt mir mit der Möglichkeit drei Wochen Urlaub zu beantragen, welche ich wahrscheinlich nutzen muss, da sie mich ansonsten schon in einem Monat wieder sehen wollen würde, wodurch ich meine Reise schon sehr früh völlig sinnlos unterbrechen müßte.
Mir wird aber nichts anderes übrig bleiben, als mich auf dieses Spielchen mit der Behörde teilweise einzulassen, sollte ich nicht sehr schnell einen netten Job finden.
Darunter mache ich es dieses Mal nicht.

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Ich mache mich schwach für sie

Ich sprach es ja schon an: meine Eltern nerven und das wird auch nicht besser. Als braver Sohn, der ich bin, warte ich natürlich, bevor ich mich mal richtig beschwere. Vorerst mosere ich nur ein wenig rum. Aber ihnen etwas wie nebenbei zu verklickern funktioniert absolut nicht, dann machen sie einfach immer weiter wie bisher. Man muss, wenn man zu ihnen durchdringen will, immer gleich einen auf große Aussprache machen, wozu man natürlich auch nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit Lust verspürt.
Eine weitere Reaktion von mir auf meine jetzigen, SEHR kurzzeitigen “Lebensabschnittspartner” ist, daß ich mich wieder wie früher mit allerlei Rumalberei, blödem Gequatsche, sinnvollen Aktivitäten, Interneterotik etc. etc. abgelenkt halte. Selbst beim Jammern habe ich mich schon erwischt. Vielleicht sollte ich mit all dem mal vorübergehend aufhören, weil das die Zeit bis zur “klärenden” Auseinandersetzung eventuell verkürzen würde, so daß ich schnellstmöglich zu meiner eigentlich vorhandenen Stärke zurückkehren kann.
Diese Art Ablenkung schlägt einem auch sehr aufs Selbstbewußtsein, da man ja so selber keinen Respekt vor sich haben kann. Deswegen zögere ich wohl auch gerade, ob ich heute abend in die Disco gehen soll, obwohl da heute für hiesige Verhältnisse mal etwas Besonderes los zu sein scheint.
Wie ich mich letztendlich entscheiden werde, kann ich im Augenblick noch nicht sagen.

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Angespannt(er), aber nicht überspannt

Es läuft gut bei mir. Genaueres später, denn ich bin zu beschäftigt, mich beschäftigt zu halten. Meine Eltern nerven mit ihrer Wehleidigkeit und ihrem Gestresstsein, und ich lenke mich mit genau den selben Methoden ab davon wie sie.
Ich muss mir einen für mich günstigeren Lebensraum suchen. Außerdem will ich ein neues Hintergrundbild für diesen Blog aus meinen Afrikabildern gestalten. Da ich mich da natürlich erst “hineinfummeln” muss, dauert es etwas.
Meine Freundin fehlt mir sehr, denn sie “erschafft” den “Lebensraum” (s.o.) spielend durch ihre Anwesenheit.
Ich schreib Genaueres, wenn ich mich hier besser eingerichtet habe.

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